Holz ist ein  Multitalent!

 

Holz wird als Brennstoff immer attraktiver: Es verfügt über eine sehr gute Ökobilanz und ist sehr konstant in der Preisentwicklung .

Zudem ist Holz ein regionaler und nachwachsender Brennstoff, der kurze Transportwege hat, lokale Arbeitsplätze schafft und die inländische Wertschöpfung stärkt.

Nicht von ungefähr setzen inzwischen fast 20 % der Haushalte in Deutschland bei der Wärmeerzeugung auf Holz, ein Fünftel davon verfügt über eine Holzzentralheizung, die zugleich auch der Trinkwassererwärmung dient.

Automatisierte Befeuerungsanlagen sorgen für viel Komfort, so dass Holz den herkömmlichen Brennstoffen Öl oder Gas hinsichtlich Komfort kaum mehr nachsteht.

 

Mit Pellet- und Scheitholzkesseln sowie Holzhackschnitzelfeuerungen stehen drei Systeme für Holz-Zentralheizungen zur Verfügung.

Die verschiedenen Holzheizungssysteme zeichnen sich durch einen bequemen Betrieb aus und erfordern ein Minimum an Bedienungsaufwand.

Die meisten von ihnen verfügen über einen Pufferspeicher, sodass die Wärme stufenweise abgerufen werden kann.

Aber man muss beachten, dass für jede dieser Heizungsarten ein Holzlagerplatz erforderlich ist.

 

Pelletkessel

 

Zentralheizungen mit Holzpellets weisen einen hohen Komfort auf:

In Betrieb und Wartung sind sie mit Öl- und Gasheizungen vergleichbar.

Hybrid- und Kombianlagen können auch mit anderemPellets hand

Brennholz wie Holzhackschnitzeln oder Scheitholz beschickt werden.

Die Pellets werden in einem Tank oder Schüttraum gelagert und mittels eines Fördersystems – Riesel-, Sauggebläse- oder Schneckensystem – dem Brenner zugeführt. Oder aber man füllt sie Säckeweise ein.

Pelletkessel weisen hohe Wirkungsgrade von über 90 % bei niedrigen Emissionswerte auf.

Sie arbeiten meist vollautomatisch und sind in einem Leistungsbereich von 30 bis 100 % modulierbar.

 

Holzvergaserkessel

 

Für Scheitholz kommen Holzvergaserkessel zum Einsatz.

Die Flammenführung und Heizgasumlenkung garantieren hohe Wirkungsgrade bei niedrigen Emissionswerten.

Hier sorgt ein Gebläse für die richtige Luftzufuhr bei der Verbrennung.

Über die Primärluftführung wird eine ausgezeichnete Holzvergasung gesichert.

Die Sekundärlufteinspeisung sorgt dann für den vollständigen Ausbrand. Der Kessel wird gefüllt und brennt dann mehrere Stunden aus.

 

Die Kombination mit einem Pufferspeicher ist erforderlich.